Die JuLis sind die offizielle jugendpolitische Organisation der FDP.
Hier erfahren sie Aktuelles aus dem Kreisverband Hersfeld-Rotenburg.
Kreisvorsitzender Bernd Böhle (Bad Hersfeld)
Stellvertretende Kreisvorsitzende:
-Hans-Keller Istwany (Bad Hersfeld)
- Jan Schütrumpf (Hauneck)
Beisitzer:
- Andreas Thon (Bebra)
- Jörg Bauer (Alheim)
Hersfeld-Rotenburg. Die Jungen Liberalen regen die Städte Bebra, Rotenburg und Bad Hersfeld zur Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes an. Dies ist das Ergebnis der Arbeitsgruppe „Wirtschaft“ die vom Kreisvorsitzenden Andreas Thon geleitet wurde. „Die im Vergleich zu anderen Städten, mit ähnlichen Einwohnerzahlen, sehr hohen Hebesätze im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sorgen dafür das mittelständische und auch größere Unternehmen einen großen Bogen um unsere Heimat machen“ so die JuLis in ihrer Abschlusserklärung. „Auch die bereits ansässigen Unternehmen beklagen die hohe Steuerbelastung und müssen daher die Umsiedlung in andere Regionen oder sogar die Unternehmensschließung in Betracht ziehen.“ erklärt Thon weiter. Nach Ansicht des FDP-Nachwuchses sei dies kein Thema das auf die lange Bank gehört, sondern so schnell wie möglich in den Stadtverordnetenversammlungen behandelt werden muss. „Mir scheint es, als ob den handelnden Politikern ihr eigenes Ego manchmal wichtiger ist, als das Wohl ihrer Stadt und deren Einwohnern. Die Konsequenzen dieser Politik scheint wohl keinem der Verantwortlichen bewusst zu seien. Hohe Steuern bedeuten weniger Arbeitsplätze, weniger Arbeitsplätze bedeuten dass die Menschen umsiedeln, wenn die Menschen umsiedeln werden oft nicht nur Familien und Freundschaften getrennt sondern auch die Vereine verlieren ihre Mitglieder, außerdem haben die Städte weniger Einnahmen und müssen daher größere Projekte wegfallen lassen, so schließt sich dann der Kreis von politischen Fehlentscheidungen“ ärgert sich der Kreisvorsitzende. Durch die Senkung des Hebesatzes in den Städten müssten diese natürlich mit kurzfristigen Steuereinbußen rechnen, langfristig aber sieht die Arbeitsgruppe der Liberalen eine Steigerung der kommunalen Einkünfte durch die Ansiedlung neuer Unternehmen und Einzelhändlern. „Darüber hinaus steigt Lebensqualität unseres Landkreises, da die Menschen wieder verstärkt in ihrer Heimat Arbeiten und leben können“ so Andreas Thon abschließend, der sich für das große Engagement der Arbeitsgruppe „Wirtschaft“ bedankte an der außergewöhnlich viele Nichtmitglieder der JuLis teilnahmen.
Hersfeld-Rotenburg. Unfaire Wahlkampftricks ist man von den JUSOS ja gewohnt, aber zu behaupten in Ludwigsau solle ein Atomkraftwerk gebaut werden schießt den Vogel endgültig ab, teilte Andreas Thon der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen dem Kreisanzeiger mit. Sein Amtskollege bei den JUSOS, Pascal Barthel ließ eine Unterschriftenaktion durchführen mit dem Zweck gegen den Bau eines AKWs in Ludwigsau zu protestieren. Niemand spielt mit dem Gedanken ein solches Projekt durchzuführen, die ganze Aktion sei bloße Panikmache im Vorfeld der Landtagswahlen im Januar 2008. Thon fordert die JUSOS auf zurück zur Wahrheit zu kommen und einen fairen Wahlkampf zu führen. Wenn es nach „Panik-Barthel“ geht dann sollten sofort alle AKWs in Deutschland dicht gemacht werden und durch erneuerbare Energien ersetzt werden, eine Idealistische Forderung über die man sich keinerlei Gedanke gemacht hätte, so die JuLis. Wenn man heute alle AKWs abschalten würde, dann könnte man die gesamte Nation nicht mehr mit Strom versorgen. Die Folge wäre das der Strom aus dem Ausland teuer importiert werden müsste und der würde dann eben von Ausländischen Atomkraftwerken produziert. Es ist richtig dass man den Weg geht sich vom Atomstrom zu verabschieden, aber erst wenn erneuerbare Energien preiswert angeboten werden können und vor allem auch in der Lage sind in größere Mengen produziert werden zu können. Bis dahin müsse man aber weiterhin auf den sauberen Atomstrom setzen. In einem Punkt sind sich die JuLis einig mit den JUSOS, es dürfen keine neuen AKWs in Betrieb genommen werden, dazu werde es zumindest in Hessen nicht kommen, so Thon.

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung von Andreas Thon
Ronshausen/ Weiterode. Einige Mitglieder der FDP hatten sich doch trotz des drohenden Platzregen durchgerungen, der Einladung des Jungliberalen Kreisvorsitzenden Andreas Thon aus Weiterode an den Immensee zu folgen. Dort wurden die Besucher schon von Forstamtsleiter Dr. Hans-Werner Führer und dem zuständigen Revierleiter Weißmüller erwartet. Trotz des leichten Regens fuhr die Gruppe zum Naturdenkmal Rinaldo – Eiche, wo Führer die Gäste mit dem Bestand des Waldbildes mit Eichen, Buchen und Fichten vertraut machte.
Der Forstamtsleiter berichtete wenig später auf einer Freifläche, eingerahmt von einigen hundertjährigen Fichten von der fürchterlichen Naturkatastrophe des Orkans Kyrill, der alle erarbeiteten Arbeits- und Erntepläne der nur noch 41 bestehenden Forstämter in Hessen über den Haufen geworfen hätte. „Unsere Wertholzpreise sind durch den Orkan in den Keller gegangen“, erklärte der Verwaltungschef. Allerdings führt Führer die Erderwärmung und die vermehrten Stürme und andauernde Trockenheit nicht unbedingt auf den Klimawandel zurück. Dies werde selbst von Wissenschaftlern einmal so und einmal anders gesehen. Fakt sei jedoch, dass durch die längeren Trockenperioden die Fichtenbestände hauptsächlich durch Käferbefall gefährdet seien.
„Wir mussten zuerst einmal aufgrund der Trockenheit die durch den Borkenkäfer befallenen Fichten aus dem Wald räumen, um die Vermehrung des gefährlichen Holzschädlings zu minimieren“, erzählte der Rotenburger Forstamtsleiter seinen Gästen. Dann wurde zusätzlich noch versucht, auch die dürren Kronen der Bäume von dem Schlag zu entfernen, da dieses Restholz beliebte Brutstätten der Buchdrucker und Kupferstecher ( beide sind Arten der Borkenkäfer) mit ihren Rammelkammern sind.
Revierleiter Weißmüller zeigte auf der Lichtung eine Borkenfalle mit mehreren Fächern mit Lockstoff, wo mithilfe von künstlichen Pheromonen Borkenkäfer in riesigen Zahlen abgefangen und getötet werden. Dies würde aber nur bedingt helfen, gebe aber einen ungefähren Überblick über den Befall durch die Käfer.
Bei dem weiteren Rundgang auf dem Premium – Wanderweg erfuhren die interessierten Gäste aus dem Landkreis noch viel Wissenswertes aus dem Berufsleben der Forstleute.
Thon ließ die Veranstaltung dann in gemütlicher Runde im Gasthaus Immensee ausklingen.